Hinter den Kulissen: Meine kreative Reise

Willkommen in meiner Welt, in der Farben und Worte zum Leben erwachen. Entdecken Sie, was mich antreibt, Kunst zu schaffen und Geschichten zu erzählen, und wie meine Leidenschaft zu „Jennifer’s Creative World“ wurde. Es ist eine Reise, die im Kindesalter begann und bis heute mein Herz erfüllt.

Der Funke meiner Kreativität

Meine Leidenschaft für Kunst war nicht plötzlich da – sie war schon immer ein Teil von mir. Schon im Kindergarten konnte ich stundenlang malen, komplett versunken in Farben und Formen. Dieses Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen, hat mich nie losgelassen. Seitdem habe ich fast täglich gezeichnet, experimentiert und mich stetig verbessert. Mit neun Jahren begann ich, Porträts mit echten Schattierungen zu malen, immer angetrieben von dem Wunsch, meine Fähigkeiten zu erweitern. Alles, was ich heute kann, habe ich mir selbst beigebracht – Schritt für Schritt, Strich für Strich.

Die Biografie von Jennifer‑Maria Jensch

Jennifer‑Maria (geboren in Hanau, Deutschland) zeichnete mit neun Jahren ihre erste detaillierte Arbeit – ein Harry‑Potter‑Porträt mit Schattierung, als Geschenk für ihren ältesten Bruder zum 18. Geburtstag. Schon in ihrer Kindheit malte und zeichnete sie regelmäßig, begann zunächst mit Ölfarben und wechselte später zu Acrylfarben, da sie die schnellere Trocknung und die flexiblere Arbeitsweise bevorzugte.

Gemeinsam mit ihrem mittleren Bruder besuchte sie regelmäßig das Kinder‑ und Jugendprogramm einer Kirche in Hanau, das sie selbst liebevoll „Bastelkirche“ nannte. Dort bastelte, malte und spielte sie viel und nahm regelmäßig an Malwettbewerben teil. Zwischen ihr und ihrem Bruder entstand dabei ein echter Wettbewerb: Beide wollten den Hauptgewinn, beide wollten die Besten sein. Während ihr Bruder später mit dem Malen aufhörte, blieb Jennifer‑Maria dran – obwohl auch er sehr schön malen konnte.

Schon in der Schulzeit, besonders während der Zeit der mittleren Reife, schrieb Jennifer‑Maria leidenschaftlich viel. Auch in beiden späteren Ausbildungen verfasste sie regelmäßig lange Texte. Ihre Lehrer sagten oft, dass sie „Romane schreibt“, weil sie selten kurze Antworten abgab und ihnen mit ihren ausführlichen Texten viel Korrekturarbeit bescherte. Diese frühe Schreibfreude legte den Grundstein für ihre späteren Buchprojekte.

Bereits vor 16 Jahren begann sie, eigene Buchgeschichten zu schreiben. Einige davon veröffentlichte sie später auf Wattpad und erhielt dort positive Rückmeldungen sowie die Nachfrage, wann sie weiterschreibt. Diese Resonanz bestärkte sie darin, ihre Geschichten nach einer langen Pause wieder aufzugreifen. Heute arbeitet sie aktiv an ihnen weiter und hat die Leidenschaft dafür neu entfacht – eine Leidenschaft, die schon damals da war, aber im Verborgenen lag.

2006 erhielt sie den qualifizierenden Hauptschulabschluss an der Hessen‑Homburg‑Schule in Hanau. 2008 schloss sie die zweijährige Berufsfachschule mit der mittleren Reife ab. 2014 beendete sie ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten in Hanau und heiratete im selben Jahr. 2015 wurde ihre erste Tochter geboren, 2018 folgte ihre zweite Tochter. 2023 schloss sie die Ausbildung zur examinierten Pflegefachfrau in Hanau ab. 2026 kam ihr Sohn zur Welt.

Durch ihren ältesten Bruder und ihre Schwägerin kam Jennifer‑Maria schließlich zum Theater. 2023 spielte sie dort drei Nebenrollen, zwei davon mit Text. Als ihr eine Hauptrolle in einem anderen Stück angeboten wurde, sagte sie diese aufgrund ihrer damaligen Prüfungsphase rechtzeitig ab, damit die Rolle neu besetzt werden konnte.

Später erhielt sie erneut die Anfrage, kurzfristig eine Hauptrolle zu übernehmen. Trotz Schichtarbeit in der Pflege und wenig Zeit lernte sie den kompletten Text auswendig – an freien Tagen, vor Spätdiensten und nach Frühdiensten. Kurz vor dem Auftritt wurde die Rolle jedoch überraschend neu besetzt. Diese Erfahrung führte dazu, dass sie sich von diesem Theater trennte. Ihr Bruder, ihre Schwägerin und mehrere Freunde hatten den Verein bereits ein Jahr zuvor aus anderen Gründen verlassen.

Aus diesen Erfahrungen entstand eine neue Vision: Gemeinsam mit ihrem ältesten Bruder und ihrer Schwägerin gründet Jennifer‑Maria nun einen eigenen Theaterverein in Hanau, dessen Gründung für 2026 geplant ist. Ein Verein, der eine bessere Atmosphäre schaffen soll – menschlich, respektvoll und offen für alle. Ein Ort, an dem Groß und Klein, Menschen jeder Herkunft und auch Menschen mit Beeinträchtigung willkommen sind, gemeinsam Theater zu spielen und eigene Stücke auf die Bühne zu bringen.

Schon als Teenager wurde sie häufig gefragt, warum sie ihre Kunst nicht professionell ausübt. Damals fehlte ihr der Mut, auch weil andere ihr die Selbstständigkeit ausredeten. Durch ihre Kinder gewann sie neues Selbstvertrauen, Stärke und Klarheit. Vor wenigen Jahren schrieb sie ihren eigenen Song „Ich mache was ich will“ – ein persönlicher Meilenstein und Ausdruck ihrer neu gewonnenen Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Heute arbeitet Jennifer‑Maria als selbstständige Künstlerin, Illustratorin und Autorin mit Schwerpunkt auf Fantasy‑Illustration, Kinderbuch und Acrylmalerei. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie in der Kinder‑ und Jugendintensivpflege als Schulbegleiterin. Sie lebt und arbeitet in Hanau.

Wenn Worte Welten erschaffen

Das Schreiben kam etwas später, als Jugendliche, doch die Saat wurde viel früher gesät. Als Kind habe ich Bücher verschlungen und mir heimlich eigene Welten ausgedacht. Sobald meine Rechtschreibung gut genug war, öffnete sich eine zweite Tür: Geschichten. Aus diesen Gedanken wurden Worte, die sich zu Erzählungen formten, die ich unbedingt teilen wollte. Wie bei meiner Kunst geht es mir auch hier darum, Gefühle, Gedanken und ganze Welten sichtbar zu machen, die sonst vielleicht ungesagt bleiben würden.

Authentizität in jeder Schöpfung

Meine Kunst und meine Geschichten tragen Spuren meiner gesamten Kindheit – diese tägliche Notwendigkeit, etwas zu erschaffen, das die Welt um mich herum widerspiegelt. Was meine Werke einzigartig macht, ist diese Mischung aus Beobachtung, Gefühl und Ehrlichkeit. Ich möchte, dass Menschen beim Betrachten meiner Bilder oder beim Lesen meiner Bücher etwas entdecken, das sie in sich selbst wiederfinden – eine Stimmung, einen Gedanken, einen Moment, der hängen bleibt und vielleicht berührt oder inspiriert. Erst durch meine Kinder habe ich den Mut gefasst, all das wirklich mit anderen zu teilen und „Jennifer’s Creative World“ ins Leben zu rufen.

„Ich male oder schreibe nicht, um perfekt zu sein, sondern um etwas sichtbar zu machen, das sonst vielleicht ungesagt bleiben würde.“

Jennifer-Maria Jensch, Künstlerin & Autorin